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Michael Opperskalski, Frank Flegel
Das Thema ist sicherlich etwas kompliziert. Wir wollen Folgendes darstellen und diskutieren:
Um über einen Weg nachzudenken, braucht man zuvor ein definiertes Ziel. Das Ziel der kommunistischen Bewegung ist der Sozialismus. Und schon beginnen die Probleme: Was ist das denn, der Sozialismus? Wir wollen nicht über die reichlich vorhandenen, unterschiedlichsten Vorschläge diskutieren, sondern erforschen, ob aus der Marxschen Kapitalismusanalyse Schlussfolgerungen über den grundsätzlichen Charakter des Sozialismus möglich und notwendig sind. Wir wollen diese "Essentials" herausarbeiten - und dies streng auf der Ebene der Logik, ohne taktische oder opportunistische Schlenker.
Und nun die erste Frage, die nach der Zielbestimmung, an die kommunistische Bewegung in Deutschland: Welche Unterschiede gibt es in der Bestimmung des Sozialismus, sind sie wesentlich, beziehen sie sich also auf die Grundlage der neuen Gesellschaftsformation und sind deshalb unvereinbar - oder sind sie eher oberflächlich-taktischer Natur und deshalb zwar vorhanden, aber überwindbar?
Und bei Einigkeit über das Ziel ist dann die zweite Frage, die des Weges, zu klären: Klassenübergreifend oder klassenorientiert? Parlamentarisch? Außerparlamentarisch? Was ist die Partei? Was ist Bündnispolitik? Welche Rolle spielt die Theorie? Was ist Revisionismus und woran erkennt man ihn?
Grundsätzliche Fragen, die grundsätzliche, die Praxis bestimmende Antworten erfordern.
Wir werden versuchen, in groben Abrissen die logischen Zusammenhänge darzustellen. Und wir werden sicherlich genügend Zeit für interessante Diskussionen haben.
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