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Alessandra Lacerda, Sascha Stanicic, Solidarität - Sozialistische Zeitung
Lateinamerika ist seit einigen Jahren von Massenbewegungen gegen den Neoliberalismus geprägt. In mehreren Ländern führten diese auch zur Wahl neuer linker Regierungen. Während Hugo Chávez in Venezuela und Evo Morales in Bolivien einen deutlich anti-neoliberalen Kurs eingeschlagen haben, setzen andere "linke" Regierungen den neoliberalen Kurs ihrer Vorgänger fort. Letzteres gilt auch für die brasilianische Regierung des Führers der Arbeiterpartei (PT) "Lula".
Alessandra Lacerda wird berichten, wie und warum sich im Widerstand gegen die Politik der Regierung Lula eine neue sozialistische Partei gründete und welche Politik diese betreibt. Sascha Stanicic wird der Frage nachgehen, ob die jüngsten Verstaatlichungsmaßnahmen von Hugo Chávez den "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" einleiten und eine marxistische Bewertung der sogenannten bolivarianischen Revolution unter besonderer Berücksichtigung von Leo Trotzkis Theorie der permanenten Revolution vornehmen, auf die sich Chávez unter anderem beruft.
RednerInnen: Sascha Stanicic (Bundessprecher der Sozialistischen Alternative - SAV) und Alessandra Lacerda (Mitglied der Frauenkommission der Partei für Sozialismus und Freiheit - P-SOL in Brasilien)
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